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Projektablauf – von Bestandsaufnahme über Bemusterung bis Inbetriebnahme

Ablauf einer professionellen Leuchtenmodernisierung: Von der Bestandsaufnahme bis zur Inbetriebnahme.

Eine professionelle Leuchtenmodernisierung im Bestand folgt einem klar strukturierten, nachvollziehbaren Prozess.Ein sauber definierter Ablauf verhindert einen Großteil der typischen Probleme – von technischen Fehlentscheidungen über Normabweichungen bis hin zu Zeit- und Kostenüberschreitungen. Entscheidend ist, dass Analyse, Entscheidung, Umsetzung und Dokumentation logisch aufeinander aufbauen.

Projektablauf Schritt für Schritt sollte folgendes umfassen: Bestandsaufnahme, Machbarkeit, Aufmaß, Freigabe-Muster/Pilotprodukt, Lichtplanung, Montage und Inbetriebnahme – inklusive typischer Dokumente und Rollenzuweisung für eine sichere Umsetzung.

Beispielprojekt Flughafen
Beispielprojekt Flughafen

Schritt 1: Bestandsaufnahme und Erstbewertung

Am Anfang steht eine systematische Analyse der vorhandenen Beleuchtungsanlage. Diese Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für alle weiteren technischen und wirtschaftlichen Entscheidungen:

  • Erfassung von Leuchtentypen, Stückzahlen, Einbauarten und Raumfunktionen
  • Sichtprüfung von Gehäuse, Mechanik und Befestigung
  • Elektrische Prüfung (z. B. Leitungen, Schutzleiter, Schutzart) durch eine Elektrofachkraft
  • Bewertung der aktuellen Lichtwirkung sowie typischer Probleme wie Blendung, Flicker oder unzureichende Beleuchtungsstärken

Schritt 2: Machbarkeitsanalyse und Entscheidungspfad

Auf Basis des Bestands wird der geeignete Modernisierungsweg festgelegt:

  • Retrofit nur bei sehr einfachen, technisch unkritischen Anwendungen. Bestenfalls im privaten Umfeld geeignet.
  • LED-Upgrade-System bei erhaltenswerten Gehäusen und klaren Qualitätsanforderungen
  • Kompletter Leuchtentausch bei beschädigten, ungeeigneten Leuchten oder bei geänderter Nutzung und neuen Anforderungen

In diesem Schritt werden auch Risiken, Kostenrahmen und Amortisation realistisch eingeschätzt.

Schritt 3: Aufmaß und technische Auslegung

Nach der Grundsatzentscheidung erfolgt die technische Detailplanung:

  • Präzises Aufmaß der Leuchtengehäuse, Befestigungspunkte und Einbausituationen
  • Berücksichtigung thermischer Randbedingungen im realen Einbauzustand
  • Auswahl von Optiken, Lichtfarben und Farbwiedergabe (CRI) entsprechend Nutzung
  • Definition von Betriebsgeräten, Dimm- und Steuerungskonzepten

Dieser Schritt stellt sicher, dass die Lösung nicht nur passt, sondern dauerhaft funktioniert.

Entfernen der alten Komponenten
Entfernen der alten Komponenten
Einsetzen der neuen x.change LED-Leuchte in die Leuchte
Einsetzen der neuen x.change LED-Leuchte in die Leuchte

Schritt 4: Musterleuchten und Pilotflächen

Vor der Serienumsetzung wird die Lösung im realen Umfeld geprüft:

  • Einbau von Musterleuchten oder Einrichtung von Pilotbereichen
  • Abnahme der Lichtwirkung (subjektive Wahrnehmung und – bei Bedarf – Messung)
  • Bewertung von Montage, Integration und Bedienbarkeit
  • Freigabe für die Serienumsetzung

Dieser Schritt reduziert Projektrisiken erheblich und schafft Akzeptanz bei Nutzern und Entscheidern.

Schritt 5: Lichtplanung und normative Nachweise (projektabhängig)

Je nach Nutzung und Projektgröße werden formale Nachweise erstellt:

  • Lichttechnische Berechnungen für Arbeitsstätten, Schulen oder öffentliche Bereiche
  • Nachweis von Beleuchtungsstärken, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung
  • Aufbereitung der Dokumentation für Betreiber, Planer und ggf. Förderstellen

Schritt 6: Umsetzung, Montage und Inbetriebnahme

Die finale Phase ist klar strukturiert und möglichst störungsarm organisiert:

  • Modernisierung à Block in definierten Zeitfenstern (z. B. außerhalb der Nutzungszeiten)
  • Funktionsprüfung jeder modernisierten Leuchte
  • Parametrierung von Dimmen, Steuerung und Sensorik (falls vorgesehen)
  • Übergabe der vollständigen Dokumentation, Einweisung und Wartungshinweise
Team-Besprechung und Projektkoordination
Team-Besprechung und Projektkoordination